Arzt und Apotheke mitten im Ort

Jetzt ist es raus: Neben einem Lebensmittelladen werden auch eine Arztpraxis und eine Apotheke im neuen Wohn- und Geschäftshaus in der Niederneuchinger Ortsmitte einziehen.

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Haben die Vorverträge unterzeichnet: Roland Fellermeier (l.) und Dr. Renate Kurfürst. Bürgermeister Hans Peis freut’s. f: do

Verheißungsvoller Start für die Ortsmitte Niederneuching: Noch heuer soll der Lebensmittelladen von Juliane Kornek eröffnen. Und jetzt ist auch sicher, dass sich eine Arztpraxis und eine Apotheke in dem von der Gemeinde errichteten Wohn- und Geschäftshaus niederlassen. Dr. Renate Kurfürst und Apotheker Roland Fellermeier haben die Vorverträge bereits unterschrieben.

Zum 1. Juli wollen sie in das Gebäude einziehen. Kurfürst errichtet ihre Praxis im ersten Stock, Fellermeier seine Apotheke im Erdgeschoss. Derzeit verhandelt Bürgermeister Hans Peis mit einer Physiotherapeutin, die sich für Räume im ersten Stock interessiert. „Es schaut gut aus“, freut sich der Rathauschef. Frei ist außerdem noch eine 126 Quadratmeter große Einheit, die bei Bedarf geteilt werden könnte. Die Ansiedlung eines Unternehmens aus dem medizinischen Sektor wäre laut Kurfürst und Fellermeier eine ideale Ergänzung. „Im Prinzip ist jede Form von Gewerbe möglich, die kompatibel ist“, meint Peis.

Kurfürst verlegt damit ihre Räume von Ober- nach Niederneuching. 2005 hatte sie eine Praxis im Obergeschoss des VR-Bank-Gebäudes errichtet. „Ich war froh, dass es damals geklappt hat und war der Bank dankbar. Aber es war eine Interimslösung. So gibt es keinen Aufzug und keine Apotheke.“ Vier Fachärztinnen werden ein breites Spektrum anbieten, das auch die Bereiche Kinder- und Jugendvorsorge sowie Homöopathie beinhaltet. Die Öffnungszeiten wollen Kurfürst und Fellermeier aufeinander abstimmen.

Fellermeier betreibt bisher Apotheken in Neufinsing und Pliening. „Niederneuching bedeutet für mich auch Standortsicherung“, sagt Fellermeier. Die drei Apotheken werden miteinander vernetzt sein. Bei Bedarf liefert Fellermeier Medikamente auch ins Haus. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Erst einmal wird am Gebäude noch gearbeitet. Die Fassade ist bereits gestrichen, die Estricharbeiten haben begonnen. Mitte Oktober sollen die Außenanlagen in Angriff genommen und bis Ende November fertig gestellt sein. Außerdem sucht ist die Kommune nach Interessenten für die drei Wohneinheiten im Dachgeschoss. do

Quelle: Eringer Anzeiger vom 4.10.2011

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