Aus der Aufstellungsversammlung des Bürgermeister- und Kreistagskandidaten (EAvom 26.09.01):

Oberneuching (hoh). Der Ortsvorsitzende der Neuchinger CSU, Max Lehmer, stellte gleich am Anfang der Ortshauptversammlung eines klar: „Es ist wichtig, dass die Gemeinde Neuching im Kreistag vertretenist.“ Auf der Veranstaltung wurde demnach nicht nur dieser Kandidat gewählt, der sich um die Nachfolge des nicht wieder kandidierenden Neuchinger Bürgermeisters Johann Brunhierl von den Freien Wählern bemühen soll. Es wurde auch der Bewerber für den Kreistag bestimmt, nachdem sich Neuchings bisherige Frau im Kreistag, Leni Humplmair, ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellt.

2002-kandidatenMit jeweils 100 Prozent der 17 anwesenden Stimmberechtigten wurde der langjährige Gemeinderat Hans Peis gleich für beide Ämter aufgestellt. Peis habe in den zwölf Jahren im Gemeinderat sehr viel Engagement gezeigt und niemals ein Thema einfach so weggewischt, so Lehmer. Er habe vor allem auch guten Kontakt zur Jugend und würde von ihr anerkannt. Auch in der restlichen Bevölkerung genieße Peis Vertrauen.

Er sehe sich als Vertreter aller Gruppierungen sowie aller sozialen Schichten, erklärte Peis. Auch als Obergerichtsvollzieher habe er immer versucht, mit den Leuten vernünftig zu reden, und gemeinsam die richtige Lösung zu finden, so der Doppelkandidat weiter. Er werde seinem alten Beruf als „selbstständiger Beamter“ nur noch halbtags nachgehen und die übrige Zeit als ehrenamtlicher Bürgermeister arbeiten.

Peis stellte heraus, er sei der Überzeugung, dass man den Herausforderungen, die die Nähe zu München sowie zum Flughafen mit sich bringen, am ehesten gewachsen ist, wenn Neuching in die Gruppe der Gemeinden aufgenommen wird, die sich bereits im Landesentwicklungsprogramm befinden. „Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach die möglichen Nachteile“, sagte Peis als Resümee.

CSU-Landratskandidat Martin Bayerstorfer, der der Versammlung in Neuching beiwohnte, gratulierte Hans Peis zu seiner Wahl für die Doppelkandidatur.

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